Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) ist ein kooperativer Zusammenschluss der an den Bodensee angrenzenden und mit ihm verbundenen Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Die IBK hat sich zum Ziel gesetzt, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken.
Durch gemeinsam erarbeitete Politikbereiche und Projekte soll ein nachhaltiger Beitrag zur Überwindung der Grenzen in der Region geleistet werden. Die Konferenz der Regierungschefs der Mitgliedsländer tagt einmal jährlich. Beschlüsse werden gemeinsam gefasst und umgesetzt. Durch das Engagement jedes einzelnen Mitgliedes ist es der IBK gelungen, eine Vorbildrolle in grenzüberschreitender Zusammenarbeit einzunehmen. Die erste Konferenz fand 1972 in Konstanz statt.
In den Kommissionen werden Fachthemen und Fachprojekte gemeinsam behandelt. Beteiligt ist jeweils ein(e) Vertreter(in) aus jedem Mitgliedskanton und -land. Die AG Landwirtschaft/Umwelschutz ist in der Kommission Umwelt verankert.
Im neuen Leitbild (2008) sollen die Aktivitäten der IBK unter den Grundsatz einer nachhaltigen Entwicklung gestellt werden. Die IBK begreift die Kulturlandschaft und den Naturraum der Bodenseeregion als verpflichtendes Gemeingut und setzt sich für deren Sicherung und Fortentwicklung ein. Hierzu gehört, die Verbesserung der Luft- und Bodenqualität sowie Sicherung der natürlichen Produktionsgrundlagen die Landbewirtschaftung.
Folgende Maßnahmen sind in der Umsetzung:
- Koordiniertes Beurteilen der Luftmessdaten, inkl. online-Darstellen der Luftmessdaten auf der Homepage der IBK
- Aufzeigen der Maßnahmen im Bereich Landwirtschaft und Umweltschutz auf der Homepage der IBK
- Fördern der standortangepassten Landwirtschaft im Sinne einer boden- und gewässerschonenden Bewirtschaftung und der Biodiversität
- Verbesserung der Voraussetzungen für biologische und gentechnikfreie Produktion von Nahrungsmitteln und Saatgut
- Anregen und Unterstützen projektbezogener Maßnahmen zur Verminderung des Ammoniak- und Feinstaubaustrages in der Landwirtschaft
- Steigern des Einsatzes von Partikelfiltern für Dieselmotoren von gewerbsmässig eingesetzten Schiffen