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Themen | Phosphor/Stickstoff
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 Blaualgenblüte durch Eutrophierung, 
Blaualgen am Eixendorfer Stausee
Photo: M. Honisch
Vor rund 25 Jahren stieß der Bodensee an seine Belastungsgrenzen. Zu viele Nährstoffe waren in den See gelangt und hatten eine Eutrophierung (Überernährung) hervorgerufen. Schadstoffe aus Industrie- und Gewerbebetrieben belasteten die Lebewelt der Zuflüsse.

 

Die Eutrophierung des Sees war für alle sichtbar:"Algenblüten" färbten das Wasser grün und Blaualgenwatten bedeckten große Wasser- und Uferflächen. Der Abbau dieser Algen-Biomasseverbrauchte riesige Mengen Sauerstoff, der demTiefenwasser entzogen wurde. Auf dem Seegrund konnten sich keine Fischeier mehr entwickeln, die Existenz verschiedener Lebensgemeinschaften, aber auch die Qualität des Trinkwasserswaren gefährdet.

 

Fachleute rund um den See hatten die Warnzeichen schon früh erkannt.

Seither wurden in Maßnahmen zur Abwasserreinigung über vier Milliarden Euro (ca. sechs Milliarden Schweizer Franken) investiert. Anfang der 1980er Jahre konnte so die rapide Verschlechterung der Wasserqualität gebremst werden und sich der Bodensee wieder langsam erholen.

 

 
Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee 
 
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