Die Controllingberichte 2002 und 2004 der Arbeitsgruppe Landwirtschaft/Umweltschutz gaben einen Überblick über die Umsetzung der Ziele und Massnahmen des Massnahmenplans, sowie über die Entwicklung von Landwirtschaft und Gewässerschutz im Bodenseeraum.
Das Controlling im Bereich Landwirtschaft und Gewässerschutz ist ein Soll/Ist-Vergleich. Die gegebene Situation wird mit der gewünschten Situation, die zu Beginn des Projekts definiert wurde, verglichen. Durch die dauerhafte Beobachtung einzelner Handlungsbereiche konnte die Arbeitsgruppe Veränderungen feststellen und erkennen ob sie sich in die gewünschte Richtung bewegen. Bei Abweichungen können gezielte Massnahmen ergriffen oder bestehende Massnahmen optimiert werden. Ziel war und ist die umwelt- und gewässerschonende Bewirtschaftung des Bodens im Bodenseeraum.
Folgende fünf Massnahmenbereiche sind dabei prioritär:
-Anreize zur Extensivierung der Produktion
-Aus und Weiterbildung, Beratung und Information
-Allgemeine Sorgfaltspflicht
-Lagerkapazität für Hofdünger
-Wirkungs- und Erfolgskontrolle
Landwirte und die Bevölkerung sind im schonenden Umgang mit Ressourcen zunehmend besser informiert und sensibilisiert. Im Einzugsgebiet des Bodensees beteiligen sich rund zwei Drittel der Landwirtschaftsbetriebe auf über 85% der Nutzfläche (ohne Alpen) an Extensivierungs- oder Ökologisierungsprogrammen.