Direkt zum Inhalt springen

Ammoniakemissionen der Landwirtschaft
 zur Startseite .  Diese Seite drucken .  Diese Seite per email versenden .  Sitemap .  Impressum .

Hauptnavigation

Hauptnavigation überspringen

Sie befinden sich hier:

 > Ammoniakverluste der Landwirtschaft

Inhaltsbereich

 

Bedeutung

Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft, insbesondere aus der Nutztierhaltung, sind in mehrfacher Hinsicht zunehmend von Bedeutung.

 

A) Aus Sicht der UMWELT

 

1. Ammoniak (NH3) und besonders seine in der Luft gebildeten Ammoniumsalze werden weiträumig verfrachtet und wirken versauernd auf Böden (Waldökosysteme).

2. Ammoniak belastet naturnahe, nährstoffarme Flächen (Gewässer. Moore, Wälder) mit zu viel Stickstoff und führt dort zur Überdüngung (Eutrophierung).

3. Ammoniak verstärkt die Bíldung von Feinstaub und trägt damit zur Luftverschmutzung auch in entfernten Gebieten bei (Belastung Feinstaub im Bodenseeraum)

4. Es wirkt indirekt auf den Treibhauseffekt, weil ca. 2% des eingetragenen Ammoniaks zu Lachgas (N2O) umgewandelt werden. Der Beitrag zur Klimaerwärmung ist aber nur gering.

5. Ammoniak schädigt in hoher Konzentration die Atemwege. Im Stall ist v.a. in Bodennähe zu finden, von wo es emittiert.

 

B) Aus Sicht der LANDWIRTSCHAFT

 

Für den Landwirt stellen Ammoniakverluste mehr oder weniger vermeidbare Verluste an wertvollem Stickstoff dar. Insbesondere Betriebe, welche an Extensivierungsmaßnahmen teilnehmen und auf mineralische Stickstoffdünger verzichten, streben eine Minierung dieser Verluste an. NH3-Verluste gewinnen auch vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen zunehmend an Bedeutung, denn die Herstellung mineralischer N-Düngemittel verbraucht viel Energie. 

 

Einen umfassenden Überblick gibt:

 

IBK Inputpapier zur Ammoniak-Problematik
 
Internetseite des Umweltbundesamtes UBA 
Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie
Ammoniak-Emissionen aus der Tierhaltung
 
 Photo: Michael Honisch

Mit hohen Stickstoffverlusten muss rechnen, wer Gülle bei sommerlicher Hitze breitflächig  ausbringt 

 
 zum Seitenanfang .
 externer Link zur Website der Interreg IIIA Alpenrhein Bodensee Hochrhein  externer Link zur Website der Europäischen Gemeinschaft  externer Link zur Website der Schweizerischen Eidgenossenschaft